Gemüselexikon

Hier findet ihr eine Auflistung der gängigen Gemüsesorten mit einigen Infos über ihre Verträglichkeit und weiteren Hinweisen. Mögliche Rezeptideen findet ihr in der Rezeptübersicht.

Die Hinweise können für ihr Baby von Bedeutung sein, müssen es aber nicht. Jedes Kind reagiert anders auf die verschiedenen Gemüsearten. Daher wird gerade am Anfang empfohlen ein Gemüse mindestens 4 Tage lang zu füttern, um eventuell auftretende Unverträglichkeiten zu erkennen und beobachten zu können, wie es den Stuhlgang beeinflusst. Siehe hierzu auch noch einmal im Beikostplan nach.

Avokado (ab dem 5.Monat)

In Deutschland nicht die erste Wahl als Beikoststart, jedoch fälschlicherweise. Die Avokado eignet sich sehr wohl gut als eine der ersten Gemüsesorten für Brei. Schon die Kleinsten können sie problemlos ohne Zähne essen. Sie muss nicht gekocht werden, kann mit der Gabel zerdrückt werden. Sie ist sehr gesund, aber auch fetthaltig. Sie benötigt daher keine weitere Zugabe von Öl.

Blumenkohl (ab dem 7.Monat)

Viele Eltern schrecken vor Kohl immer zurück aufgrund der möglichen blähenden Wirkung. Blumenkohl kann mit gutem Gewissen als sanfter Einstieg gewählt werden, da er vom Geschmack eher mild ist. 

Brokkoli (ab dem 7.Monat)

Brokkoli ist sehr gesund, da er besonders nährstoffreich ist. Er ist stuhlgangregulierend.

Fenchel (ab dem 5.Monat)

Fenchel wird oft zur Unterstützung der Verdauung verwendet. Einige Babies kennen den anisartigen Geschmack eventuell schon von der Teezugabe, da sich Fenchel beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt auswirkt.

Gurke (ab dem 5.Monat)

Gurke ist in gekochter Form eher geschmacksneutral und enthält viel Wasser. Als Rohkost wird sie gerne für erste Lutschversuche und als Linderung bei Zahnungsschmerzen gewählt (Vorsicht Erstickungsgefahr!)

Kohlrabi (ab dem 8.Monat)

Durch seine blähende Wirkung, sollte man Kohrabi nicht zu früh für den Babybrei verwenden. Ab dem 8.Monat ungefähr kann man sich langsam herantasten.

Kohlrabi wird von Kindern aufgrund seines süßen Geschmacks gerne gegessen und ist reich an Vitaminen und Nährstoffen.

Kürbis (ab dem 5.Monat)

In der Herbstzeit ein Muss auf jedem Tisch – auch bei den Kleinsten. Besonders geeignet ist die Sorte Hokkaido, die mit der Schale gekocht werden kann. Kürbis hat einen süßlichen Geschmack und ist stuhlregulierend.

Mais (ab dem 7.Monat)

Beliebt bei den Kleinsten durch den süßlichen Geschmack. Mais bitte gut pürieren! (Erstickungsgefahr!)

Möhre/Karotte (ab dem 5.Monat)

Für einen sanften Einstieg in die Beikost haben sich Möhren bewährt. Möhren sind sehr gesund und sie sind eine der wenigen Gemüsesorten mit nur wenig Pflanzenschutzmittel-Rückständen. Man erhält sie das ganze Jahr über.

Möhren schmecken süßlich und stoßen somit bei den Kleinsten meistens direkt auf Interesse. Möhren wirken stuhlfestigend, daher sollten sie nicht als erster Brei bei Babies, die ohnehin schon Probleme mit festem Stuhlgang haben, gewählt werden.

Paprika (ab dem 10.Monat)

Paprika kann Blähungen und Bauchschmerzen verursachen. Am besten tastet man sich langsam an Paprika in gekochtem Zustand heran, wenn das Baby schon einiges an Gemüse ausprobiert hat. Ab dem 1.Lebensjahr darf Paprika auch gerne als Rohkost angeboten werden.

Pastinake (ab dem 5.Monat)

Pastinake ist ein typisches Wintergemüse und sehr nährstoffreich. Sie hat eine stuhlregulierende Wirkung.

Romanesco (ab dem 7.Monat)

Ähnlich wie Blumenkohl. Sehr reich an Vitamin C.

Spinat (ab dem 7.Monat)

Spinat ist eisenreich, aber leider auch nitratreich. Daher Spinat stets frisch zubereiten und nicht einfrieren bzw. noch einmal aufwärmen.

Süßkartoffel (ab dem 5.Monat)

Süßkartoffeln sind sehr vitamin- und nährstoffreich. Sie haben einen süßlichen Geschmack und wirken gegen Verstopfungen, da sie sehr ballaststoffreich sind.

Tomate (ab dem 7.Monat verkocht, roh nach dem ersten Lebensjahr)

Tomaten sind sehr säurehaltig und können dadurch einen wunden/roten Po verursachen. Im pürierten Zustand ist die Schale unbedenklich, ansonsten sollte man Tomaten häuten.

Zucchini (ab dem 5.Monat)

Zucchini hat sich aufgrund seines geschmackneutralen Geschmacks als Babybrei bewährt. Es ist ein typisches Sommergemüse und stuhlregulierend.