A canny christmas – Maisbrot aus der Dose (Werbung)

Ein Weihnachtsmenü aus der Dose

– Dieser Blogpost beinhaltet Werbung für die Initiative Lebensmitteldose, die mich im Rahmen eines Weihnachts-Events zu einem Kochkurs eingeladen hat – 

Als ich die Einladung zu diesem Dosen-Weihnachts-Event bekam musste ich etwas schmunzeln. Dosenessen?

Aus irgendeinem Grund assoziierte ich die Lebensmitteldose in meinem Kopf im ersten Moment mit Fertigessen. Ich denke das geht vielen so. Damit wird man ihr natürlich nicht gerecht, denn die Konserve ist um einiges vielfältiger was ihren Inhalt betrifft.

Als ich also etwas darüber nachdachte wurde mir klar, dass ich doch so einige Lebensmitteldosen in meinen Vorräten stehen habe: Mais, Kidneybohnen, (gestückelte) Tomaten bzw. Tomatenmark, Aprikosen, Thunfisch, Olivenöl, Sauerkraut, …

Aber daraus ein Weihnachtsmenü zubereiten? Meine Neugier war geweckt und zusammen mit weiteren lieben Blogger/Innen machte ich mich auf nach Neuwied um etwas mehr über die Dose zu erfahren.

Im Jahr 2000 schlossen sich einige Hersteller aus der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie zur Initiative Lebensmitteldose zusammen, um Mythen und Vorurteile von Lebensmitteln in Dosen aus dem Weg zu räumen. Dabei klären sie über die Vorteile der Dose auf – und davon gibt es einige:

Vom Feld in die Dose

Der komplette Weg vom Feld in die Dose dauert meist nur wenige Stunden. Die Haltbarmachung erfolgt durch Wärmebehandlung – ähnlich wie beim Einkochen. Konservierungsmittel werden dabei nicht benötigt wie oft fälschlicherweise angenommen wird.

Die Dose bietet Schutz vor Licht, Sauerstoff und Verunreinigungen. Sie behalten über Jahre hinweg ihren hohen Vitamin- und Nährstoffgehalt.

Eine Fresenius-Untersuchung aus dem Jahr 2015 bestätigte, dass Gemüseprodukte aus der Dose sich nicht wesentlich von frisch zubereitetem Gemüse unterscheiden. Bei einigen Gemüsesorten liegen die Nährwerte der Dosenprodukte sogar über der frisch zubereiteten Mahlzeit.

Save Food – Dosen retten Lebensmittel

Obst und Gemüse werden im Gegensatz zu vielen importierten Waren erst dann geerntet, wenn sie den optimalen Reifegrad erreicht haben. Ernten können somit vollständig verarbeitet und Lebensmittel lang haltbar gemacht werden. Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die enorme Lebensmittelverschwendung. Noch dazu spielt sie als 100%ig recyclebarem Material und ihrer energiefreien Lagerung eine große Rolle beim Umweltschutz.

All diese Informationen und Einblicke können nicht nur auf der Website der Initiative Lebensmitteldose nachgelesen werden, sondern auch im kostenlosen Magazin „Made for Food“. Ein Magazin rund um die Dose mit Daten, Fakten und spannenden Hintergrundstories.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übernachtet haben wir übrigens passenderweise im Food-Hotel in Neuwied.

Nach der Theorie ging es in die Kochschule „La Cucina“ von Carsten Dohrs in Remagen. Wir haben gemeinsam unter Anleitung durch Carsten in seiner Küche ein geniales Weihnachtsmenü zubereitet und gemeinsam gegessen.

A canny christmas - Maisbrot aus der Dose

Jeder Gang wurde mit einer Komponente aus der Dose zubereitet und mit frischen Lebensmitteln kombiniert. Auch wenn die haltbare Zutat Mittelpunkt von jedem Gericht war, dachte an „Dosenessen“ bei dem Menü wirklich keiner mehr. Ein Traum sag ich euch.

Das Weihnachtsmenü #acannychristmas

rosa gebratener Lachs auf karamellisiertem Sauerkraut mit Bacon und blauen Kartoffelchips

Den Sauerkraut habe ich übrigens seitdem bereits zweimal in der Version nachgekocht und werde ihn wohl nie wieder anders zubereiten.

Medaillons vom Reh in Morchelsauce mit getrüffeltem Kartoffelgratin und Maisplätzchen
weihnachtliches Tiramisu mit Kumquats und Zimteis

Die Upcycling-Ideen der Konservendosen als Tischdekoration fand ich besonders klasse. Ich liebe unkonventionelle Ideen auf dem Tisch und habe daher Carstens Idee mit einem Brot in der Dose aufgegriffen. Ob als Vorspeise oder Beilage – Brot portionsweise für seine Gäste auf den Tisch zu stellen bietet sich auch beim Weihnachtsessen an. Dazu eine Auswahl an Butter oder Dips und es kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen an dem Abend.

A canny christmas - Maisbrot aus der DoseA canny christmas - Maisbrot aus der Dose

Ich habe Maisbrot zubereitet und die Metalldosen mit etwas Tortenspitze festlich dekoriert.

Ich habe die Dosen mit Backpapier ausgelegt. Unlackierte Dosen können aber auch lediglich nur eingefettet werden.

Maisbrot aus der Dose - Rezept
 
Zutaten
  • für ca. 4 Brote (je nach Größe der Dose):
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 250 g Maismehl
  • 40 g Butter
  • 500 g Weizenmehl
  • ca. 300 ml heißes Wasser
  • Salz
  • Prise Zucker
  • Maiskörner aus der Dose (etwa 100 g)
Zubereitung
  1. etwa 100 ml heißes Wasser abnehmen und die Butter darin auflösen
  2. erst das Maismehl, dann das Weizenmehl untermischen
  3. Hefewürfel zerbröckeln und zusammen mit dem Zucker und Salz zum Teig geben.
  4. restliche Wasser hinzugeben (max. 200 ml) bis der Teig schön glatt ist
  5. abgetropfte Maiskörner unter den Teig mischen
  6. saubere Dosen einfetten oder mit Backpapier auslegen. Teig einfüllen (bis etwas unterm Rand) und mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort etwa. 40 min ruhen lassen
  7. Ofen vorheizen (Umluft 200 Grad)
  8. Brote etwa 10 min (mit einer ofenfesten Form mit Wasser befüllt im Ofen) backen und dann die Temperatur etwas reduzieren (ca. 170 Grad)
  9. weitere 15 - 20 min backen (je nach Größe der Dosen)

 

A canny christmas - Maisbrot aus der Dose

Möchtet ihr noch mehr über das Event und weitere Ideen rund um die Konserve erfahren, dann schaut bei den lieben anderen Bloggern vorbei: Einfach nachschlagen, Filizity, Zimtkeks und Apfeltarte, Lecker muss es sein, KüchenschlachtSylvi’s Lifestyle und Herzelieb.

Danke auch noch einmal an die Agentur „Wake Up Communications“ für die tolle Organisation.

1 KOMMENTAR

  1. Hey Sarah, das mit dem Brot in der Dose is´echt ne schöne Idee – toller Artikel =) Wünsche dir noch eine wunderbare Adventszeit und bis bald hoffe ich mal =) LG Fred

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