Mufftis (Mami-Gastbeitrag)

Gesundes Naschen

Die liebe Dzenita habe ich vor einiger Zeit über ein Instagram-Treffen live kennenlernen dürfen. Die Dino-Liebe unserer Jungs hat uns direkt verbunden 😉

Dzenita teilt auf Instagram neben ihrer Einrichtungsliebe viele schöne Alltagsmomente mit ihren zwei Kindern, gibt Einblicke in ihre Gedanken und ihre Erfahrungen weiter im Umgang mit sensiblen Kindern/Schreibabys. Ihr findet sie dort unter Goldstücke.

Sie ist so lieb und teilt ein tolles Rezept mit uns, was sich bei ihr zu Hause bewährt hat. Danke dafür <3

Mufftis

Als Mama von zwei Kindern versuche ich täglich darauf zu achten, was meine zwei Mäuse so zu sich nehmen. Wenn es nach ihnen ginge, würde der Tag Morgens schon mit Schokolade beginnen und Abends mit Kuchen enden… 

Vor einigen Jahren entdeckten mein Mann und ich Mufftis auf dem Weihnachtsmarkt. Ohne Zucker!!! Ohne Mehl!! Trotzdem wahnsinnig lecker und dabei noch gesund. Denn sie bestehen zum größten Teil aus Haferflocken. 

Jeder weiss oder hat es zumindest schonmal gehört, dass Haferflocken gesund sind. 

Sie enthalten extra viele Ballaststoffe, Mineralstoffe (besonders Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink) und wertvolle Vitamine – von allen Getreiden hat Hafer sogar den höchsten Vitamin B1- und B6-Gehalt und liefert viel pflanzliches Eisen.

Wir kauften jedes Jahr diese Mufftis, sogar auf Vorrat und frierten sie ein und jedes Jahr habe ich versucht sie nachzubacken, denn wir würden gerne das ganze Jahr Mufftis essen, nicht nur im Dezember. Gelungen ist es mir allerding nie wirklich. Bis jetzt. Denn dieses Jahr habe ich es endlich geschafft. Sie schmecken fast identisch. Sie schmecken phantastisch und das beste, meine Kinder lieben sie.

,,hast du wieder Kuchen gemacht, Mama?“ heisst es dann 😉 . 

Mufftis
Foto von Dzenita

Aber ich setze noch einen oben drauf. Man kann so wahnsinnig kreativ sein. Egal ob man einen Schoko-Bananen-Muffti, einen Apfel-Zimt oder sogar einen Mango-Muffti backen will, man kann für jeden Geschmack einen Muffti herstellen. Die Kids können super mithelfen, denn sie sind Kinderleicht und die Zutaten hat man fast immer im Haus. 

Mufftis - Rezept
 
Mufftis - Rezept
Zutaten
  • 150 gr Haferflocken
  • 75 gr Kokosflocken
  • 40 gr gemahlene Mandeln
  • 1 TL Kokosmehl (muss aber nicht)
  • 3 EL Honig oder Agavendicksaft
  • ca. 5 EL ungesüsster Apfelmus oder anderes Fruchtmus
  • 250 ml Milch
Zubereitung
  1. alles verrühren bis die Masse matschig ist. Sollte nicht zu trocken und nicht zu feucht sein
  2. die Masse kann man super abschmecken um zu testen, wie viel Süße noch hinein muss
  3. auf ein Blech mit Backpapier einfach mit einem TL einen Klecks nach dem anderen geben
  4. bei 200 grad Umluft 12-15 Min. backen (je nach Ofen variiert die Backzeit)

 

Für Schokomufftis gebt ihr noch ordentlich Backkako hinzu. Je nachdem wie schokoladig euer Muffti sein soll. Vielleicht noch ein Paar Bananenstückchen? Oder Kirschen? Seid kreativ. Für Apfel-Zimt-Mufftis macht ihr Apfelstücke hinein, und ordentlich Zimt. Ebenfalls super lecker.

Wie wäre es hier mit ein paar Rosinen oder Nüssen?

Die Mufftis im Kühlschrank lagern, nachdem sie abgekühlt sind.

Halten sich bei uns ca. zwei Tage, danach sind alle weg 😉

Guten Appetit

Mufftis
Foto von Dzenita

Hast du auch ein tolles Rezept, was du gerne anderen Mamis und Papis an die Hand geben möchtest? Egal ob süß oder herzhaft, gesund oder sündhaft… teile es mit uns und schreib mich gerne über das Kontaktformular an.

4 KOMMENTARE

  1. Das hört sich echt lecker an. Da bei uns zwei Einjährige und die große Schwester (3) mitessen, achten wir schon auf Zucker. Ich verwende inzwischen stattdessen Datteln, eingeweicht und püriert. Die Mufftis werden wir auf jeden Fall bald mal testen. Danke fürs Rezept!

    • Das freut mich.
      Eine tolle Idee mit den Datteln. Ich werde mich mit unserer Ernährung auch in Zukunft noch einmal intensiver beschäftigen, da ich an mir selber in letzter Zeit einiges beobachte was mir und meinem Körper gut tut und was nicht. Jetzt steht aber erst einmal unser Umzug bevor… eine Baustelle nach der nächsten, sonst setze ich mich unnötig unter Druck.
      Liebe Grüße,
      Sarah

  2. Das klingt super lecker!
    Leider muss ich aber einwerfen, dass es nicht zuckerfrei ist. Getreide und Obst enthalten Zucker. Honig und Agavendicksaft genauso. Die Milch ebenfalls. Allerdings ist es ernährungsphysiologisch auch egal welche Art Zucker etwas enthält. Es sollte halt generell nicht zu viel sein. 😉

    • Da gebe ich dir natürlich Recht. Ich denke es geht in dem Rezept eher um die zusätzliche Süße 😉
      Manches muss man ja wirklich nicht noch zusätzlich süßen.
      LG,
      Sarah

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