Aus dem Garten direkt auf den Teller!
Für die Kids immer wieder etwas besonderes den Prozess mit zu beobachten. Dieses Mal waren unsere Stachelbeeren reif. Diese werden auch so tatsächlich gerne genascht, aber mit einigen wollten wir dieses Mal backen.
Es sollte nämlich ein Sonntagskuchen sein, den wir mit zu meinen Großeltern nehmen konnten. Die beiden sind bei Kuchen eher klassisch, daher ist ein Streusel-Pudding-Kuchen genau das richtige für die Kuchentafel. Seit dem ganzen Kontaktverbot genieße ich die Sonntage dort noch mehr als sonst. Vielleicht geht es euch genauso.
Zum Streuselkuchen wurde natürlich Sahne gereicht. Ohne Sahne geht bei meiner Oma nichts 😉
Dazu das Geschirr bei ihnen… ein Stück Kindheit <3
Durch den Pudding merkt man die Säure der Stachelbeeren kaum. Natürlich kann man auch rote Stachelbeeren nehmen, die sind noch etwas süßer.
- Für eine Springform (ca. 12 Stücke)
- Für den Streuselteig:
- 150 g weiche Butter
- 280 g Mehl
- 130 g Zucker
- 1 TL Backpulver
- 1 Ei
- Für die Füllung:
- 1 Packung Vanillepudding-Pulver
- Stachelbeeren
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
- Butter cremig schlagen
- Mehl, Zucker, Backpulver und Ei einrühren bis ein Streuselteig entsteht
- Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten
- den Boden der Springform mit Backpapier auskleiden
- die Hälfte des Streuselteiges am Boden der Springform fest andrücken und den noch warmen Vanillepudding gleichmäßig darüber verteilen
- einige Stachelbeeren putzen, von Stielen befreien und auf dem Vanillepudding verteilen
- restlichen Streuselteig als grobe Klumpen über den Vanillepudding krümeln
- den Kuchen für ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen und anschließend komplett auskühlen lassen