Das Essen in Mittelamerika

FAQ´s über das landestypische Essen auf unserer Reise – Einblicke in unser Abenteuer „3 Monate in Mittelamerika“

Diesen Beitrag werde ich nach und nach erweitern und auch einige Gerichte nachkochen und dann verlinken.

Allgemeine Informationen: 

Manchmal habe ich das Gefühl hier dreht sich alles nur ums Essen 😉 Es ist tatsächlich so, das Essen hier einen sehr hohen Stellenwert hat. Man isst meist dreimal am Tag warm und die Familie kommt zu den Mahlzeiten zusammen. Selbst die Schulkinder haben mittags eine längere Pause um nach Hause zum Essen gehen zu können.

Insgesamt ist das Essen hier sehr gesund und ausgewogen. Es kommt viel frisches Obst und Gemüse auf den Tisch. Jedoch auch sehr viel Fleisch. Ein wirklich vegetarisches Gericht zu finden ist oft schwierig, jedoch kann man sich locker an Beilagen satt essen. In Restaurants frage ich oft nach einer fleischlosen Alternative und habe bisher immer tolle Teller gezaubert bekommen.

Bei Fleisch bin ich hier nämlich tatsächlich oft vorsichtig, genauso wie bei Essensständen am Straßenrand. Hier herrschen nun mal andere Temperaturen und ein europäischer Magen schafft vielleicht nicht alles so abzuwehren wie die Einheimischen. Hygienevorschriften werden auch nicht immer ganz so ernst genommen… daher empfehle ich persönlich (vor allem mit Kindern!): lieber ein paar Quetzales (Länderwährung hier in Guatemala) mehr in Restaurants zu investieren und beim Einkauf lieber in die Supermarktketten zu gehen.

Frühstück

Zum Frühstück gibt es zu 99% immer dasselbe: Tortillas, Frijoles (ein Bohnenmus), Ei und Plantanos (angebratene, gezuckerte Banane). Das Menü gibt es so selbst beim goldenen M 😉 Ansonsten stehen Pancakes oder verschiedene Aufstriche zum Baguettebrötchen ebenfalls hoch im Kurs. Dazu wird Kaffee getrunken.

In den Supermärkten bekommt man natürlich auch die üblichen Cerealien, Müslis, Haferflocken usw., süße Brötchen oder Waffeln.

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Salsas, Marmelade, Creme
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Ei, Platanos, Frijoles, Käse
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Pancakes mit Obst
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Ei in sämtlichen Variationen

Krosse Brötchen oder dunkles Brot sucht man hier wie in vielen anderen Ländern natürlich vergebens.

Mittagessen/Abendbrot: 

Die Liste an typischen Gerichten ist sehr lang. Und in jeder Region gibt es unterschiedliche Herstellungsvarianten. Zu fast jedem Gericht gibt es kleine Tortillas (Maisfladen), Guacamole (Avocadocreme) und Frijoles und als Vorspeise meist Nachos mit Salsas oder mit Käse überbacken. Das Essen kann auch gerne mal scharf sein. Verträgt man scharfes Essen nicht so gut, sollte man lieber auf Salsas verzichten.

Natürlich gibt es auch italienische Restaurants, asiatische etc. So ganz hinter dem Mond lebt man hier auch nicht 😉

Hier einige Fotos unserer bisherigen Restaurantbesuchen:

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Nachos mit Salsas
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Guacamole, Frühlingszwiebeln vom Grill, Kartoffelspalten, Frijoles, Käse
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Fajitas

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Ceviche

Bei den Familien zu Hause kommen natürlich auch andere Gerichte auf den Teller. Wir wurden oft von der Familie meines Mannes oder alten Schulfreunden eingeladen. Hier einige Eindrücke:

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Ach ja, selber gekocht habe ich auch ab und zu 😉

Und Verpackungsopfer bin ich hier natürlich genauso wie zu Hause. Manches stellte sich als Glücksfall heraus und manches… na ja… Exotisches Obst kaufe ich nicht mehr.

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Pasta in Minionsform 😉
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Sapote, Chico, Caimote

Einkaufen

Einkaufsmöglichkeiten gibt es viele. Für den täglichen Bedarf gibt es die großen Supermarktketten oder kleinere Tiendas (ähnlich wie bei uns Tante Emma Lädchen, jedoch auch mit einer großen Obst- und Gemüseauswahl).

Ein Muss ist definitiv ein Marktbesuch hier. Neben Lebensmitteln gibt es auch tolle Souevenirs zu kaufen und viel neues zu entdecken. Manchmal auch etwas für uns eher kurioses.

Meine Empfehlung: ein Halstuch dabei haben, was man sich ggf. vor die Nase halten kann. Es wird viel gekocht und manche Gerüche sind dann doch eher für einen starken Magen 😉

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Zu unserem Reisetagebuch geht es hier entlang.

2 KOMMENTARE

  1. Hui, toll! So einen Markt würde ich ja gerne mal besuchen. Ich wäre allerdings essenstechnisch vermutlich – wie auf fast jeder Reise – ziemlich verloren. Ich habe einen „Reisedarm“ Selbst wenn ich ins Sauerlandfahre, ernähre ich mich möglichst nur von trockenem Brot, da ich sonst immer eine ganze Zeit im Bad verbringe. Mein Freund, die Kohletabelette. Aber allein zum gucken finde ich so einen Markt grandios…. Was ist denn wohl dieses quietschbunte in den Säcken? Lg

    • Oh nein, du Arme 🙁 Dann wäre so ein Trip für dich wohl nicht so die Freude… so ein Mist.
      Das bunte ist Konfetti für Karneval. Obwohl es hier nicht so groß gefeiert wird. Hier gibt es den Brauch sich Konfetti über den Kopf zu werfen (auch gerne in ausgepusteten Eiern… zeige ich noch ein Foto von).
      LG aus der Ferne, Sarah

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